Bürgerbeteiligungsgesellschaft zur Nutzung regenerativer Energien


Das Foto zeigt die Teilnehmer der Gesprächsrunde mit den Initiatoren Alexander Muthmann und Dr. Olaf Heinrich (1. Reihe – Mitte und links). Von Anfang an dabei waren auch Vorstandsvorsitzender Erwin Bumberger, Direktor Alois Atzinger und Martin Behringer (2. Reihe von rechts) Herr Riedl vom Genossenschaftsverband – der die Genossenschaftssatzung entwerfen wird. (letzte Reihe rechts)

Auf gemeinsame Initiative von MdL Alexander Muthmann und Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich soll im Landkreis Freyung/Grafenau eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft zur Energiegewinnung aus regenerativen Energien entstehen.

Dazu trafen sich am vergangenen Samstag Repräsentanten aller Parteien, die im Kreistag vertreten sind, Direktor der Raiffeisenbank am Goldenen Steig Alois Atzinger und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freyung Erwin Bumberger. Alle Vertreter kündigten an, parteiübergreifend und gemeinsam diese Initiative zu unterstützen. Jetzt geht es darum die rechtlichen Gründungsvorbereitungen zu treffen, die Idee öffentlich bekannt zu machen, um Unterstützung zu werben und Projekte zu finden, die kurzfristig realisiert werden können. Die Beteiligten baten Herrn Riedl vom Genossenschaftsverband, einen Entwurf einer Genossenschaftssatzung vorzubereiten. Die Gesprächsrunde schlug vor, dass die Genossenschaft „Bürgerenergie FRG" heißen soll, dass eine Mindesteinlage von € 1.000,-- angemessen wäre, um vielen Menschen - Jung und Alt - die Beteiligung zu ermöglich und eine Mindestbeteiligungszeit von 60 Monaten vereinbart werden soll. Insgesamt sollen vorzugsweise viele Menschen und Unternehmen angesprochen werden, die im Landkreis ihren Wohnsitz oder besondere Verbindungen hierher haben, um die Genossenschaft zu einer regional verwurzelten Genossenschaft werden zu lassen.

Dazu soll - weil am schnellsten umsetzbar - mit Dachflächenphotovoltaikanlagen begonnen werden. Wer entsprechende geeignete Dachflächen hat oder vermitteln kann, soll sich bitte kurzfristig bei mir oder Dr. Olaf Heinrich melden.