Bürgermeister Halser präsentiert den Markt Ortenburg


MdL Muthmann und FW-Kreistagsfraktion besuchen Betriebe

Auf Einladung von Bürgermeister Johann Halser besuchte in der vergangenen Woche MdL Alexander Muthmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der FW-Landtagsfraktion und stellv. Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, den Markt Ortenburg. Diesen Termin nutzte Bürgermeister Halser, um auch die Kreistagsmitglieder der FREIEN WÄHLER einzuladen. Besonderen Wert legte der Bürgermeister auf die Feststellung, dass es für die Entwicklung einer Gemeinde von besonderer Bedeutung ist, dass sich eine ausreichende Anzahl an Arbeitsplätzen in der Gemeinde befindet. „Wir wollen, dass die Menschen sich in Ortenburg wohlfühlen und keine weiten Wege zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen müssen, deswegen halte ich auch engen Kontakt zu allen Unternehmern, um sie in ihren Entwicklungsmöglichkeiten bestmöglich zu unterstützen."

Als ersten Betrieb besuchte die Delegation die Holzbaufirma Sonnleitner, wo sie von dem Ehepaar Sonnleitner persönlich begrüßt und durch das Unternehmen geführt wurde. Gotthard Sonnleitner stellte mit Stolz das Unternehmen und seine Entwicklung vor. Er verwies dabei vor allem auf die Vorzüge des Baustoffes Holz, der für bestes Raumklima und energetisch vorbildliche Dämmwerte sorgt. Die Gruppe zeigte sich beeindruckt von der vielseitigen Verwendbarkeit des Holzes und der Qualität der ausgestellten Häuser. Auf Muthmann´s Frage, ob Sonnleitner´s Betrieb auch energetische Sanierungen von Altgebäuden vornehmen würde, wies Sonnleitner daraufhin, dass das Kerngeschäft des Unternehmens der Neubau von Wohnhäusern wäre und es für viele Eigentümer auch interessant sei, sich die Kosten einer Sanierung und die Kosten eines Neubaus gegenüberzustellen. „Aber in Einzelfällen so Sonnleitner, machen wir auch Sanierungen".

Das zweite besichtigte Unternehmen war der Steinbruch im Ortsteil Neustift, den Geschäftsführer Dipl.-Bergingenieur Peter Gusek präsentierte: Den Abbau gäbe es schon seit 1882, insgesamt seien dort 60 Menschen beschäftigt und bis zu 5 junge Menschen bekommen eine Berufsausbildung. Der Granitgewinn liege jährlich bei 700 - 800 Tsd. Tonnen. Aufhorchen ließ der Hinweis Gusek´s, dass über das betriebseigene Gleis nur 25% mit der Bahn und der Rest mit LKWs zu den Abnehmern transportiert würde. Selbst die Bahn, die den Schotter für Gleisbauarbeiten benötige, würden diesen Gleisbauschotter nur zu einem Drittel über die Schiene abtransportieren. Dafür hatten die Teilnehmer kein Verständnis.

Besonders betonte Gusek, dass er mit den Behörden, mit der Gemeinde und auch dem Landratsamt, immer gut und vertrauensvoll zusammenarbeite und es diesbezüglich keinerlei Schwierigkeiten gebe.

Abschließend bestätigte Muthmann dem Markt Ortenburg, dass die Zielsetzung, bestens mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten und deren Entwicklungschancen zu unterstützen, der richtige Weg sei. Muthmann versprach, im Frühjahr wiederzukommen, um mit Bürgermeister Halser die Situation der Gemeinde, die finanzielle Unterstützung des Freistaates und die staatliche Wirtschaftsförderung, vertieft zu diskutieren.