B12 wird nicht vierspurig: Minister Herrmann liefert Begründung


Innenminister Joachim Herrmann hat nun in einem Schreiben an FREIE WÄHLER MdL Alexander Muthmann erklärt, warum der von vielen Bürgern geforderte vierspurige Ausbau der B12 nicht in den Bundesverkehrswegeplan 2015 mit aufgenommen wurde. Generell sei der Ausbau der B12 äußert bedeutsam, heißt es in dem Schreiben. Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes soll die B12 Schritt für Schritt dreistreifig ausgebaut werden. Ein vierspuriger Ausbau erscheint Herrmann nicht zielführend. Umfangreiche bauliche Eingriffe wären die Folge. Außerdem hätte eine Anmeldung beim Bundesverkehrswegeplan aufgrund der hohen Kosten und der teilweise unterdurchschnittlichen Verkehrsbelastung sowieso keine Aussicht auf eine vordringliche Einstufung.
Für Muthmann ist diese Argumentation nicht nachvollziehbar. „Minister Herrmann hat dem Ministerrat, der die Straßenbauprojekte billigt, vorgeschlagen, den vierspurigen Ausbau der B12 nicht anzumelden. Auch wenn es ein weiter und mit Sicherheit kostspieliger Weg bis zur Vierspurigkeit ist – für die Menschen in der Grenzregion wäre es ein Signal gewesen, wenn man die B12 noch dazu genommen hätte.“ Und über das Argument einer teilweise unterdurchschnittlichen Verkehrsbelastung könne ein Pendler, der täglich auf der B12 unterwegs ist, wohl nur lachen.