FREIE WÄHLER fordern Kompensation für die verlorenen Arbeitsplätze in den ostbayerischen Kasernen


MdL Muthmann: Fordere Staatsregierung auf, zukunftsfähige Kompensation für betroffene Kommunen und die Region zu leisten!

Wir freuen uns in im ganzen Bayerischen Wald und in Ostbayern über den Erhalt aller Bundeswehrstandorte", sagt MdL Alexander Muthmann in seiner Eigenschaft als Betreuungsabgeordneter der Fraktion der FREIEN WÄHLER für den Bereich der Landkreise Freyung-Grafenau, Regen, Passau, Deggendorf und Rottal-Inn. Muthmann weiter: „Die Jubelmeldungen einiger Politiker verdecken jedoch eine genauere Bewertung der getroffenen Entscheidungen: Freyung verliert 250 Dienstposten, Regen 200, Bayerisch Eisenstein 30, Bogen 310, Feldkirchen 210. Dies sind insgesamt 1000 Arbeitsplätze!"

Sowohl in Freyung als auch in Regen gehen damit Beschäftigungsbereiche in der Größe wichtiger mittelständischer Betriebe verloren. „Es sind keine Tage zum Jubel, nur weil es noch schlimmer hätte kommen können", sagt Muthmann. Die Entscheidungen bedeuten eine Schwächung der Region. „Es kann noch niemand genau sagen, welche Konsequenzen mit diesen Entscheidungen, vor allem auch für die Soldaten und zivilen Beschäftigten, verbunden sind", so Muthmann weiter.

MdL Muthmann: „Ich fordere die Staatsregierung dringend auf, Klarheit über die zu erwartenden Konsequenzen zu schaffen und schnellstmöglich Ausgleichsmaßnahmen für die weggefallenen Planstellen zu schaffen." Die Bayerische Staatsregierung wird an ihre Verpflichtung erinnert, unsere Region durch Verlagerungen bayerischer Behörden zu stärken und die verlorenen öffentlichen Arbeitsplätze zumindest auszugleichen.

„Die Verlagerung von Behördenarbeitsplätzen ans Finanzamt Grafenau, die ja mehr als überfällig ist und seit langem gefordert wird, kann keinesfalls als alleinige Kompensation akzeptiert werden. Dies gilt auch für die von StM Brunner angekündigte Verlagerung von 30 Planstellen an das Finanzamt Zwiesel", stellt MdL Muthmann fest.