FREIE WÄHLER schicken Alexander Muthmann ins Rennen


Ziehen gemeinsam für die FREIEN WÄHLER in den Wahlkampf: Martin Behringer, Kreisvorsitzender der FW in FRG (von links), Diana Scheibelberger, MdL Alexander Muthmann, Christine Kreuzer, Heinrich Schmidt und Georg Stadler, Kreisvorsitzender der FW in Regen.

Die FREIEN WÄHLER in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen schicken für die Landtagswahl 2013 wieder Alexander Muthmann ins Rennen. „Bayern braucht auch auf Landesebene die Stimme der FREIEN WÄHLER, ganz besonders die Grenzregion“, sagte Muthmann, der sich für das Vertrauen bedankte. Unterstützung bekommt der Abgeordnete im Wahlkampf von Diana Scheibelberger. Die 34-Jährige aus Perlesreut wird als Listenkandidaten für den Landtag kandidieren. Für den Bezirkstag wurde Heinrich Schmidt aus Viechtach nominiert, als Listenkandidatin Christine Kreuzer aus Zwiesel.
Martin Behringer, Vorsitzender der Kreisvereinigung Freyung-Grafenau, leitete die Nominierung im Gasthof Oberer Wirt in Eppenschlag und freute sich, dass man vier Kandidaten gefunden hatte, die im Bezirks- und im Landtag für den Bayerischen Wald sprechen wollen – vor allem, dass für jedes Gremium auch eine Frau kandidiert. „Es ist wichtig für uns, damit unsere Probleme und Themen auch in München und Landshut Gehör finden.“
Dass die FREIEN WÄHLER dieses Ziel in den vergangenen vier Jahren erreicht haben, zeigte ein kurzer Rückblick von Alexander Muthmann. „Die Schaffung von gleichwertigen Lebensbedingungen ist unser und vor allem mein zentrales Thema.“ Man müsse derzeit noch aus der Opposition heraus wachsam sein, damit gerade die Grenzregion nicht ins Hintertreffen gerät. „Das sieht man zum Beispiel am derzeitigen Entwurf des Landesentwicklungsplanes.“ Die Grenzregion brauche ein engmaschiges Netz an Bildungsangeboten, dazu gehöre auch eine wohnortnahe Schullandschaft. „Im LEP ist nur noch die Rede von einer bedarfsgerechten Schullandschaft“, kritisierte Muthmann. Auch bei der Verlagerung von Behördenarbeitsplätzen sei ein Gesamtkonzept der Regierung nötig. „Dass auch dieses Thema ins LEP aufgenommen wird, dafür möchte ich mich einsetzen.“ Ähnlich sehe es mit der Breitbandversorgung aus. „Fast ein Jahr lang hatten wir kein Förderprogramm, obwohl die FREIEN WÄHLER immer wieder auf diesen Missstand hingewiesen haben. Das hat die Region enorm zurückgeworfen – nur weil die Staatsregierung geschlafen hat.“
Doch neben den Themen, bei denen dringend Nachbesserungen erforderlich sind, konnte Muthmann auch auf eine Reihe von Erfolgen der FREIEN WÄHLER hinweisen, wie zum Beispiel die Aufstockung der Wirtschaftsfördermittel. „Ursprünglich waren nur 24 Millionen Euro für Niederbayern vorgesehen. Nur durch unser Drängen wurde der Betrag nun doch fast verdoppelt.“ Für die investitionsbereiten Firmen in Niederbayern war diese Entscheidung von besonderer Bedeutung, um neue Arbeitsplätze schaffen zu können. „Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.“
Nach diesem Leitspruch will sich auch die junge freie Wählerin und Praxismanagerin Diana Scheibelberger in der Politik einbringen. Sie hat bereits Erfahrungen bei ihrem Engagement in der Gemeinde Perlesreut bei „Bürger bauen ihre Zukunft selbst“ und als Jugendbeauftragte gesammelt. „Vor allem seit dem Zusammenschluss der Ilzer Land Gemeinden konnten wir viel bewirken.“ Nun möchte sich Diana Scheibelberger auch auf Landesebene so für die Menschen einsetzen, wie sie es in Perlesreut getan hat. „Wir haben dort viel geschafft, weil wir an einem Strang gezogen haben“, so Diana Scheibelberger. „Man kann zwar den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
Kein Neuling in der „großen Politik“ ist hingegen Heinrich Schmidt aus Viechtach. Der Forstrat und Bezirksvorsitzende der FREIEN WÄHLER in Niederbayern ist seit 1987 in der Kommunalpolitik aktiv, war zwölf Jahre Stadtrat in Viechtach und arbeitet seit 2005 im Landesvorstand der FREIEN WÄHLER. „Unser Ziel ist es, ein solides Wahlprogramm auf die Beine zu stellen.“ Nun möchte sich Heinrich Schmidt auch im Bezirkstag einbringen und wurde daher als Direktkandidat nominiert.
Listenkandidatin für den Bezirkstag ist Christine Kreuzer aus Zwiesel. Die Kreisrätin ist mit dem zweiten Bürgermeister von Zwiesel verheiratet. Politik spielte in ihrem Leben daher schon immer eine Rolle. Christine Kreuzer war vor ihrem Ruhestand Personalratsvorsitzende der Kreiskrankenhäuser Zwiesel und Regen, derzeit setzt sie sich als Kreisseniorenbeauftragte für die Belange der älteren Generation ein. „Das Verständnis für die Bedürfnisse der Jungen verliere ich dennoch nicht, denn ich habe sechs Enkel.“ Deshalb möchte Christine Kreuzer nun auch auf Bezirksebene etwas bewirken.