MdL Alexander Muthmann im Gespräch mit dem Technischen Hilfswerk


Technisches Hilfswerk besucht Parlamentarier im Bayerischen Landtag

Der Vorsitzende der THW-Landesvereinigung Bayern, Stephan Stracke, MdB, und Dr. Fritz-Helge Voß für den THW-Landesverband Bayern, haben die Parlamentarier des Bayerischen Landtages zu einem Gesprächsabend eingeladen, bei dem auch die Zukunft des ehrenamtlichen Engagements auf der Tagesordnung stand. Der parlamentarische Abend bot Führungskräften des THW die Gelegenheit, sich mit den politischen Vertretern ihrer Wahlkreise über aktuellen Themen auszutauschen.

Wie alle Hilfsorganisationen, die von ehrenamtlichen Helfern getragen werden, ist auch das THW nach der Aussetzung der Wehrpflicht verstärkt darauf angewiesen, um potenzielle Einsatzkräfte im Alltag zu werben. Bisher hatten sich viele junge Männer für die Alternative zum Dienst an der Waffe entschlossen. Mit über 15.000 Frauen und Männern leistet das THW in Bayern eine Hilfestellung und Bewältigung bei größeren Katastrophen.

Es geht konkret darum, die Attraktivität des ehrenamtlichen Dienstes zu erhöhen und bekannter zu machen. Möglichkeiten dafür sind eine intensivere Einbindung in der örtlichen Gefahrenabwehr, der Abbau von bürokratischen Hürden für Hilfsorganisationen, so wie eine zukunftsorientierte Rahmengestaltung. In diesem Zusammenhang steht auch die Forderung nach Nachbesserung beim THW-Gesetz, wenn der bestehende gesetzliche Rahmen keine tragfähige Lösung der Abrechnungsrichtlinie ermöglicht.

So nutzte auch MdL Alexander Muthmann dieses Treffen, um sich mit den örtlichen Vertretern auszutauschen.

Besonders hervorzuheben seien so Muthmann „im niederbayerischen Bereich die Hochwasserkatastrophe 1988 in Straubing, das Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 und die Schneekatastrophe im Jahr 2006, die ohne das THW nicht zu bewältigen gewesen wären". „Solche Vorfälle zeigen deutlich, dass wir auch auf das THW mit seinen vielen freiwilligen Helfern nicht verzichten können". „Um die aktuelle Einsatzstärke vor Ort auch in Zukunft gewährleisten zu können, sind weitere Anstrengungen der Politik auf Landes- und Bundesebene unbedingt nötig. So ist es unerlässlich solchen Institutionen bei den nicht bedachten Nachwuchsproblemen bei der Abschaffung der Wehrpflicht nun beizustehen, um gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Die Politik kann auf Landes- und Bundesebene viel dazu beitragen, dass dieses Ziel erreicht werden kann."

Dank und Anerkennung möchte ich hiermit allen Beteiligten aussprechen, die sich so viele Stunden ehrenamtlich für ihre Mitbürgerinnen- und bürger einsetzen - so Muthmann weiter.