MdL Muthmann zu Besuch in Tiefenbach


Bürgermeister Georg Silbereisen (von links), MdL Alexander Muthmann und Thomas Kurz, Geschäftsführer der Gienger KG, in der Exclusiv-Badezimmerausstellung.

Durchaus zufrieden zeigte sich Bürgermeister Georg Silbereisen beim Besuch von FREIE WÄHLER MdL Alexander Muthmann in Tiefenbach. „Die Gemeinde ist gesund“, die Pro-Kopf-Verschuldung ist innerhalb von vier Jahren von 700 auf 400 Euro gesunken. Der Ausbauzustand von Breitband sei gut, die Einwohnerzahl stabil, auch die Schule konnte im Rahmen des Konjunkturpaketes 1 saniert werden. Doch einige Stellen, an denen der Schuh drückt, gebe es auch in Tiefenbach. „Wir haben in diesem Jahr erstmals 400 000 Euro im Haushalt für die Sanierung der Straßen zur Verfügung gestellt“, so Silbereisen. Dennoch rechnet er künftig mit Problemen. „Die Straßenunterhaltsförderung reicht auf keinen.“ Ebenfalls schwierig stelle sich die Sanierung der Kläranlage da: Nur für einen Neubau gebe es eine Unterstützung vom Freistaat, für eine Sanierung nicht. Deshalb lautet Silbereisens Forderung: „Die Kommunen brauchen dringend ein Förderprogramm – auch wenn Anlagen nur saniert werden.“ Weiter diskutiert wurde bei dem Gespräch, bei dem auch FW-Gemeinderat und Fraktionssprecher Josef Fehrer sowie der Vorsitzende des FW-Ortsverbandes Wilhelm Splitter dabei waren, über die Mängel beim LEP, das Schulsystem sowie die Wirtschaftsförderung für den Raum nördlich der Donau. In Tiefenbach sei der größte Arbeitgeber die Firma Gienger mit 214 Beschäftigten. Die Firma mit sechs Betriebsstätten habe in den vergangenen zehn Jahren einen rasanten Aufschwung erlebt. Davon konnte sich Alexander Muthmann bei einem Besuch des Unternehmens überzeugen. Um die Wirtschaft noch weiter anzukurbeln, sei ein Gewerbegebiet an der B85 Planung. Allerdings müssten noch Grundstücksfragen geklärt werden. MdL Muthmann bedankte sich am Ende für die vielen Informationen. „Das Ziel der Politik der FREIEN WÄHLER ist es, die Kommunen zu stärken.“ Bei Gemeindebesuchen wird man auf Probleme aufmerksam, die man dann in München ansprechen kann.