FREIE WÄHLER stellen zehn neue Strategien zur Stärkung des strukturschwachen ländlichen Raums in Bayern vor


Präsentation der Studie „Strukturschwache ländliche Räume in Bayern – Strategien zur Wirtschafts- und Kommunalentwicklung“ im Bayerischen Landtag

v.l.n.r: Dipl.-Geograph Christian Fechter, MdL Alexander Muthmann und Prof. Dr. Holger Magel, TU München

München (am) Die FREIEN WÄHLER haben am Mittwoch bei einer Landtagspressekonferenz eine neue Studie zu den Perspektiven des strukturschwachen ländlichen Raums in Bayern vorgelegt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Alexander Muthmann, sagte, dass gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern nur erreicht werden könnten, wenn die Bayerische Staatsregierung ihre Politik zügig anpasse und dabei einen klaren Fokus auf die strukturschwachen Regionen lege: „Es muss rasch gegengesteuert, investiert, Schwerpunkte gesetzt und regionale Leistungszentren weiterentwickelt werden. Die politischen Leitplanken sind dabei mehr regionale Eigenverantwortung, konsequente Aufgabenverlagerung nach unten nach dem Subsidiaritätsprinzip und eine Aufgabenbündelung der Belange des Ländlichen Raums innerhalb der Staatsregierung. Bisher ist das nicht gelungen, und von gleichwertigen Lebensbedingungen in Bayern kann derzeit keine Rede sein. Für die FREIEN WÄHLER ist genau dies jedoch das Kernthema."

Die Gutachter des renommierten Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmens Grontmij zeigten bei der Veranstaltung zehn effektive Strategien für eine bessere Wirtschafts- und Kommunalentwicklung in Bayern auf. Prof. Dr. Holger Magel, Professor für Bodenordnung und Landmanagement, erläuterte ferner, warum Bayern seine strukturschwachen Räume nicht aufgeben darf und auf welche Weise „Problemräume" durch Eigenverantwortung, Subsidiarität und Aufgabenbündelung wieder zu echten Zukunftsräumen werden.