Muthmann besucht Agentur für Arbeit in Passau


Sprachen unter anderem auch über das Thema Langzeitarbeitslosigkeit: Dr. Klaus Stein (links) und Alexander Muthmann. - Foto: Agentur für Arbeit

Zu einem Arbeitsmarktgespräch besuchte MdL Alexander Muthmann die Agentur für Arbeit Passau. Dr. Klaus Stein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Passau, informierte ihn dabei über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt im Agenturbezirk.
Die Entwicklung der letzten Jahre auf dem regionalen Arbeitsmarkt sei positiv. Seitens Muthmann wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre auf dem regionalen Arbeitsmarkt bestätigt. Korrespondierend zu den sinkenden Arbeitslosenzahlen stieg die Zahl der Beschäftigten im Agenturbezirk seit 2008 von 101.961 auf 109.105 an. Von den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten derzeit knapp 30.000 im verarbeitenden Gewerbe. Als weitere tragende Wirtschaftssektoren in der Region Passau gelten der Handel- und Instandhaltungssektor, das Gesundheits- und Sozialwesen, das Baugewerbe sowie das Gastgewerbe. „Die facettenreiche Wirtschaftsstruktur mit einem breit gefächerten Branchenspektrum ist ein wesentlicher Grund für die Dynamik und den dauerhaften Erfolg der regionalen Wirtschaft“, stellt Dr. Stein fest. „Die Region Passau zeichnet sich durch die vielen klein- und mittelständischen Betriebe aus, die eine weitere stabile wirtschaftliche Entwicklung erst möglich machen“, ergänzt Muthmann.
Ein weiteres Thema war die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Einig war man sich, dass die Langzeitarbeitslosigkeit nur durch das Zusammenwirken aller Akteure am Arbeitsmarkt weiter abgebaut werden könne. „Die Staatsregierung ist in der Arbeitsmarktpolitik gefordert, ein Konzept gegen die weiter steigende Langzeitarbeitslosigkeit vorzulegen.“ Zum anderen müssen laut Muthmann vor allem in den ländlichen Regionen Unternehmensansiedelungen gezielt gefördert werden, damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. „Dazu gehört nicht nur die Bereitstellung von ausreichend Wirtschaftsfördermitteln, sondern auch eine entsprechende öffentliche Infrastruktur“, so Muthmann abschließend.