MdL Muthmann: Mit den Schulgeldzahlungen für Altenpflegeschüler muss Schluss sein!


FREIE WÄHLER unterstützen bayerische Altenpflegeschüler bei Menschenkette gegen Schulgeld

Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion unterstützt die bayerischen Altenpflegeschüler auf ihrer Demonstration am Mittwoch, 09.11.2011, zwischen Kultusministerium und Bayerischem Landtag um Ihren Forderungen nach Abschaffung des Schulgeldes Nachdruck zu verleihen. MdL Alexander Muthmann in seiner Eigenschaft als Betreuungsabgeordneter der Fraktion der FREIEN WÄHLER für den Bereich der Landkreise Freyung-Grafenau, Regen, Passau, Deggendorf und Rottal-Inn sagt dazu: „Es ist sozial ungerecht, den ohnehin schlecht bezahlten Altenpflegeschülerinnen und -schülern während ihrer Ausbildung auch noch zusätzliches Schulgeld abzuverlangen." Muthmann weiter: „Es gibt viel zu wenig Altenpflege-Azubis - trotz der vom Sozialministerium beworbenen Imagekampagne ‚Herzwerker‘. Die Bayerische Staatsregierung darf den jungen Menschen nicht auch noch Schulgeld aus der Tasche ziehen und sie damit vollends demotivieren und finanziell überfordern."

Dies trifft in der Region auch auf die Schüler der Berufsfachschule für Altenpflege und der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Grafenau, Obernzell, Regen, Passau und Bad Griesbach zu.

MdL Muthmann kündigte eine tatkräftige parlamentarische Unterstützung der FREIEN WÄHLER für die berechtigten Anliegen der Altenpflegeschüler an. „Zum Berufsstart darf der Freistaat den Altenpflegeschülern keine zusätzlichen Steine in den Weg legen. Wir brauchen jeden, der sich für diesen Beruf ausbilden lassen möchte und sich für diese verantwortungsvolle Tätigkeit entscheidet. Es werden dringend mehr Fachkräfte in Bayern benötigt, weil es immer mehr Pflegebedürftige geben wird. Altenpflege ist ein Knochenjob und zudem psychisch sehr belastend. Die beruflichen Konditionen müssen klar verbessert werden - angefangen beim Schulgeld über eine bessere Weiterqualifizierung bis hin zu einer angemessenen Bezahlung," erklärt MdL Alexander Muthmann.