MdL Muthmann fordert im Brief an Staatsminister Kreuzer Kompensation für die verlorenen Arbeitsplätze in den ostbayerischen Kasernen


MdL Muthmann: Die Staatskanzlei darf den Bayerischen Wald bei den Gesprächen über Kompensationsmaßnahmen nicht verges-sen

Freyung/München. Mit einem Brief an Staatsminister Thomas Kreuzer reagierte MdL Alexander Muthmann auf die Presseaussendung der Staatskanzlei vom 30.11.2011. Darin werden die Besuche des Staatsministers in Hammelburg, Füssen, Altenstadt, Amberg und Donauwörth in den nächsten Tagen und Wochen angekündigt. „Leider sind im Besuchsprogramm die Kommunen und Bürgermeister des Bayerischen Waldes überhaupt nicht genannt", stellt MdL Muthmann fest.

"Das Vorgehen der Staatsregierung und der Staatskanzlei mit den Betroffenen Kommunen und Bürgermeistern zu sprechen und Kompensationsmöglichkeiten zu erörtern, begrüße ich ausdrücklich," so MdL Muthmann in seinem Schreiben an Staatsminister Kreuzer.

„Wir freuen uns in im ganzen Bayerischen Wald und in Ostbayern über den Erhalt aller Bundeswehrstandorte", betont MdL Alexander Muthmann in seiner Eigenschaft als Betreuungsabgeordneter der Fraktion der FREIEN WÄHLER für den Bereich der Landkreise Freyung-Grafenau, Regen, Passau, Deggendorf und Rottal-Inn. Muthmann weiter: „Die genauere Bewertung der Bundeswehrstrukturreform zeigt, dass die Standorte Freyung 250, Regen 200, Bayerisch Eisenstein 30, Bogen 310, Feldkirchen 210 Dienstposten verlieren. Dies sind insgesamt 1000 Arbeitsplätze!"

Sowohl in Freyung und in Regen, aber auch in der gesamten Region, gehen damit Beschäftigungsbereiche in der Größe wichtiger mittelständischer Betriebe verloren. „Die Staatsregierung ist daher aufgefordert, auch für die ostbayerische Region schnellstmöglich Ausgleichsmaßnahmen für die weggefallenen Planstellen und strukturverbessernde Maßnahmen zu schaffen", sagt Muthmann.

Muthmann weiter: „Ihre angekündigten Besuche sind überaus wichtig und richtig. Ich darf Sie aber dringend bitten, auch die Bürgermeister der Standorte Freyung, Regen, Bayerisch Eisenstein, Bogen und Feldkirchen zu besuchen, um zur Abfederung der Folgen Möglichkeiten aufzuzeigen und Klarheit zu schaffen. Auch die ostbayerischen Kommunen sind an den geplanten strukturverbessernden Maßnahmen im Nachtragshaushalt 2012 zu beteiligen," fordert Muthmann.

„Die Bayerische Staatsregierung wird außerdem erneut an ihre Verpflichtung erinnert, unsere Region durch Verlagerungen bayerischer Behörden zu stärken und die verlorenen öffentlichen Arbeitsplätze zumindest auszugleichen," so Muthmann ergänzend.