FREIE WÄHLER stellten in München den Finanzexperten und Adenauer-Enkel Stephan Werhahn als Neumitglied und Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 vor


Aiwanger kündigt weitere Protestaktionen der FREIEN WÄHLER gegen schwarz-gelbe Eurorettungspolitik an

München (do). Die FREIEN WÄHLER haben am Dienstag auf einer Pressekonferenz in München ihr prominentes Neumitglied, den Wirtschafts- und Finanzexperten Stephan Werhahn, vorgestellt und zugleich weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen gegen die Eurorettungspolitik der Bundesregierung angekündigt. Ihr Vorsitzender, Hubert Aiwanger, sagte, Werhahn werde die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Hinblick auf die derzeit prekäre Situation der Eurostabilität beraten; er solle auch als Kandidat der FREIEN WÄHLER für die Bundestagswahl im Herbst 2013 benannt werden. Aiwanger weiter: „Stephan Werhahn weiß aus seiner langjährigen Tätigkeit in der Geld- und Immobilienwirtschaft sehr genau, wie die internationale Finanzwelt tickt und warum es hier immer häufiger zu Exzessen kommt, die ganze Volkswirtschaften mit sich in den Ruin zu reißen drohen. Ich setze auf seine Kompetenz und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm."

Werhahn äußerte, die von CDU/CSU und FDP mitgetragene derzeitige Eurorettungspolitik kuriere nur am Symptom und habe daher „keinerlei Aussicht auf Erfolg, solange Investmentbanker nicht persönlich für fehlgeschlagene Spekulationen haften." Europa benötige darüber hinaus eine starke Bankenaufsicht; die Verwendung von Kleinsparereinlagen zu Spekulationszwecken müsse unterbunden werden. „Andernfalls demontieren wir Europa mit immer weiteren unwirksamen Schutzschirmen und Rettungsmilliarden." Dem schloss sich auch Prof. Dr. Michael Piazolo, Generalsekretär und europapolitischer Fraktionssprecher, an und verwies auf die von den FREIEN WÄHLER initiierte öffentliche Petition* an den Deutschen Bundestag, damit dieser den ESM und den Fiskalpakt ablehnt: „Jeder Bürger kann diese Petition noch bis einschließlich 22. Juni mitzeichnen - bis jetzt haben wir bereits mehr als 4.500 Unterstützer."

Aiwanger kündigte abschließend neue Protestkundgebungen der FREIEN WÄHLER an: „Ja zum Grundgesetz bedeutet Nein zum ESM. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen erneut gegen die Finanzpolitik der Bundesregierung protestieren. Dies werden die FREIEN WÄHLER - ähnlich der sehr erfolgreichen Kundgebung am vergangenen Samstag auf dem Münchner Karlsplatz - weiterhin auf Basis eines breiten Aktionsbündnisses tun. Es ist die vielleicht letzte Möglichkeit, eine drohende europäische Schuldenunion doch noch zu stoppen."