Fraktionsklausur der FREIEN WÄHLER in Bamberg erfolgreich beendet!


v.r. Bei allen Beratungen steht bei den FREIEN WÄHLERN die Entwicklung der wirtschaftsschwächeren Räume im Mittelpunkt der Überlegungen. Dies war auch bei einem Besuch der Landesgartenschau in Bamberg am Mittwochnachmittag der Fall. Hier ist Alexander Mut

Bei der Fraktionsklausur der FREIEN WÄHLER in Bamberg standen aus aktuellem Anlass der Doppel-haushalt und daneben die touristische Entwicklung in Bayern auf der Tagesordnung. Alexander Muthmann zeigte sich als wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion zufrieden mit den aktuellen Zahlen aus der Tourismusbranche:

Die Gästeankünfte in Bayern haben sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 5,4 % auf mehr als 17,5 Mio. und die Zahl der Übernachtungen um 5 % auf gut 47,2 Mio. erhöht. Mit ca. 560.000 Beschäftigten ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsbranchen des Landes und verdient besondere politische Aufmerksamkeit.

Alexander Muthmann plädierte vor allem für eine dauerhafte Tourismusförderung, gleichgültig ob aus europäischen oder bayerischen Mitteln, um den Unternehmen Anreize zu Qualitätsver-besserungen und Investitionsmaßnahmen zu bieten. Er fordert die Unternehmen auf, die derzeit guten Investitionsbedingungen mit staatlicher Förderung, reduziertem Mehrwertsteuersatz auf Übernachtungen und günstigen Krediten zu nutzen, um durch entsprechende Investitionen und Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter ein möglichst hohes Qualitätsniveau zuerreichen. Dies sichert Gäste und eine gute wirtschaftliche Zukunft.

„Tourismus für ALLE“ darf nicht nur ein Schlagwort sein, sondern muss mit Leben gefüllt werden. Gerade im Bereich des touristischen Angebotes muss vermehrt auch durch die öffentliche Infra-struktur darauf geachtet werden, dass auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Urlaubsan-gebote in Bayern genießen können.

Tourismus und Umweltschutz widersprechen sich nicht. Die FREIEN WÄHLER fordern daher bei der Weiterentwicklung der touristischen Angebote, auf Nachhaltigkeit und Umwelt in besonderer Weise zu achten und im Landesentwicklungsprogramm den Tourismus als eigenständigen, wichtigen Wirtschaftszweig zu behandeln, um Planungskonflikte mit anderen Aspekten zu vermeiden.

Im Bereich des Marketing ist auf gesamtbayerischer Ebene ein ausgewogenes Bild von der Vielfalt Bayerns wichtig, Modernität und Tradition bilden in Bayern einen Einklang, so soll sich Bayern in der Welt darstellen.

Auf örtlicher Ebene gehen viele Gemeinde zu Recht den Weg regionaler Zusammenarbeit, um nicht die Gemeinde sondern die touristische Destination attraktiv darzustellen. Muthmann hält diesen eingeschlagenen Weg der Zusammenarbeit für richtig und fordert verstärkte Anreize für den Ausbau solcher Zusammenschlüsse zwischen Gemeinden, Hoteliers, Gastronomen und regionalen Erzeugern.