13 Millionen Euro für das Krankenhaus Viechtach


Krankenhaus-Vorstand Alfons Groitl (Mitte) erläutert MdL Alexander Muthmann (r.) und stellvertretendem Landrat Heinrich Schmidt die Baumaßnahmen am Krankenhaus Viechtach. - Foto: Arweck

Trotz Schnee und Minustemperaturen haben am Krankenhaus Viechtach die Bauarbeiten für die Erweiterung bereits begonnen. Am 4. März fiel der Startschuss für den ersten Bauabschnitt, für den rund 13 Millionen Euro veranschlagt sind.
Noch vor dem offiziellen Spatenstich war MdL Alexander Muthmann mit dem stellvertretenden Regener Landrat Heinrich Schmidt an die Baustelle gekommen, um sich einen Überblick über die anstehenden Baumaßnahmen zu verschaffen. Kompetenter Gesprächspartner war Krankenhaus-Vorstand Alfons Groitl. Nach Groitls Angaben entsteht im hinteren Teil des Krankenhauses ein Anbau mit Hauswirtschafträumen im Keller, einer neuen Notaufnahme im Erdgeschoss sowie der Intensivstation und weiteren Räumlichkeiten im Obergeschoss. Auf dem Gelände neben dem Krankenhaus entsteht ein neues Parkdeck mit Hubschrauber-Landeplatz. Derweil läuft der Betrieb in dem seit Juni 2012 auf 157 Planbetten aufgestockten Haus weiter.
Bei dem Gespräch mit dem Krankenhaus-Vorstand ging es aber auch um allgemeine Fragen im Gesundheitswesen. Auch die Politik muss im Gesundheitswesen noch so manche Hausaufgaben erledigen. Dazu zähle beispielsweise die derzeit nicht vorhandene Differenzierung zwischen Häusern im ländlichen Raum und größeren städtischen Krankenhäusern bei der Kostenplanung, Kalkulation und Konzeption. „Hier hat die Politik eine gewisse öffentliche Verantwortung“, betonte MdL Muthmann, der sich dieses Themas annehmen möchte.
Krankenhaus-Vorstand Groitl verwies darauf, dass der wirtschaftliche Druck in den kleinen Häusern stärker sei, „dennoch steht das Krankenhaus Viechtach gut da“. Die Belegung sei hervorragend, die Auslastung „super. Ärztlicherseits seien alle Stellen besetzt. Den Befragungen zufolge würden 90 Prozent der Patienten wieder das Krankenhaus Viechtach aufsuchen. Die Angebote der beiden Kreiskrankenhäuser Viechtach und Zwiesel würden aufeinander abgestimmt, so Groitl. – ja