Auslagerung der Bußgeldstelle für Viechtach ein großer Gewinn


Klaus Lera, Mitarbeiter in der Versandstelle der ZBS (v.r.) erläutert MdL Alexander Muthmann und Heinrich Schmidt die Versandtechnik, mit dabei sind (v.l.) der Leiter der Bußgeldstelle, Karlheinz Krämer, und Mitarbeiterin Karin Seidl. -Foto. Arweck

Zirka 4000 Bußgeldbescheide werden pro Tag verschickt. Im gesamten Jahr können es zwischen 800 000 und einer Million Bescheide sein. Dabei werden etwa 95 Millionen Bußgelder verhängt. Diese und mehr solch imposante Zahlen hörte MdL Alexander Muthmann bei seinem Besuch in der Zentralen Bußgeldstelle (ZBS) in Viechtach.
Karlheinz Krämer, der seit zehn Jahren diese Behörde leitet, gab MdL Muthmann und dem stellvertretenden Landrat Heinrich Schmidt einen interessanten Überblick über die Aufgaben der Bußgeldstelle. Eine Zentrale Bußgeldstelle in Bayern gibt es bereits seit 1969. Im Zuge der Verlegung von Dienststellen des Freistaates aus den Ballungsräumen in den ländlichen Raum wurde die Bußgeldstelle 1987 nach Viechtach verlegt. Heute sind über 200 Mitarbeiter/innen hier beschäftigt, ein Großteil stammt aus der Region um Viechtach. Der Frauenanteil unter den Beschäftigten liegt bei ca.40 Prozent. Für die Stadt Viechtach und die Region herum ist die Auslagerung der Bußgeldstelle ein großer Gewinn, waren sich Karlheinz Krämer und seine Gäste einig.
Wie Karlheinz Krämer erläuterte, beziehen sich etwa 40 Prozent der Bußgeldbescheide auf Geschwindigkeitsdelikte und 20 Prozent auf Verstöße im ruhenden Verkehr. Von MdL Muthmann nach Wünschen an die Politik gefragt, meinte Krämer, es gehe ihm auch darum, den Stellenwert der Verkehrssicherheit innerhalb der Polizei zu erhöhen. – ja