Muthmann schlägt Brunner in acht der 19 FRG-Kommunen


Die FW-Fraktion im Kreistag ist mit dem Stimmenergebnis des Landtagswahl zufrieden: Alois Haberl (von links), Martin Behringer, Alexander Muthmann, Walter Bermann und Helmut Vogl. - Foto: FW

"Mit diesem Wahlergebnis können wir wirklich rundum zufrieden sein“ – dies war der Tenor bei der Sitzung der FRG-Kreistagsfraktion, bei der auch eine Analyse der Landtagswahl auf der Tagesordnung stand. Mit 19,76 Prozent (19754 Stimmen, darunter 11748 Erststimmen) erzielte Alexander Muthmann das drittbeste Ergebnis der Freien Wähler in Niederbayern und konnte sein Erststimmen-Ergebnis von 2008 um 2117 Stimmen steigern. Wenn man nur die Erststimmenergebnisse vergleicht, hat Muthmann das zweitbeste Ergebnis in Niederbayern eingefahren. „Das ist ein annähernd so gutes Ergebnis wie es Hubert Aiwanger erzielt hat und bestärkt mich darin, auch innerhalb der FREIEN WÄHLER eine selbstständige Haltung fortzusetzen“, so Muthmann. In acht der insgesamt 19 Gemeinden und Städten in Freyung-Grafenau, die zum Stimmkreis 207 gehören, konnte Muthmann mit seinem Erststimmen-Ergebnis sogar Spitzenkandidat Minister Helmut Brunner schlagen: In Freyung stimmten 39,66 Prozent für den FW-Mann, in Fürsteneck 41,65 Prozent, in Mauth 37,51 Prozent, in Neuschönau 39,91 Prozent, in Saldenburg 34,64 Prozent, in St. Oswald-Riedlhütte 39,74 Prozent, in Zenting 40,15 Prozent und in Perlesreut sogar 46,79 Prozent. In Hinterschmiding, Philippsreut und Thurmansbang ist das Ergebnis nahezu gleich ausgefallen.
„Auch das Gesamtergebnis der Freien Wähler im Stimmkreis Freyung-Grafenau/Regen hat gezeigt, dass die Wähler mit unserer Politik zufrieden sind“, sagte Muthmann. „Das ist ein Ansporn für mich, weiter eine starke Stimme für unsere Region zu sein.“ Insgesamt erhielten die Freien Wähler hier 20373 Stimmen (17,2 Prozent). Das sind 4635 Stimmen (1,9 Prozent) mehr als noch bei der Wahl 2008. „So können wir gestärkt in die Kommunalwahlen 2014 gehen.“
Auch Thurmansbangs Bürgermeister Martin Behringer, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Grafenauer Land, bewertete das Wahlergebnis als sehr positiv. „Wir sind im Landkreis Freyung-Grafenau die zweitstärkste Kraft. Einen besonderen Schub, gerade in Hinblick auf die Kommunalwahl, gibt uns die Wiederwahl von Alexander Muthmann. Man sieht, dass die Bürger gute Arbeit zu schätzen wissen.“ Ähnlich sieht dies auch Walter Bermann, Bürgermeister von Neureichenau. Er ist mit dem Stimmenergebnis der FREIEN WÄHLER in FRG zufrieden. „Es freut mich, dass die Wähler unsere Politik so annehmen.“
Laut Muthmann sei es erfreulich, dass auch der CSU-Politiker Max Gibis aus Mauth in den Landtag gewählt wurde. „Ich habe die Hoffnung, dass dadurch die Stimme aus der Region noch stärker wird.“ Auch wenn Muthmann in den vergangenen fünf Jahren Landtagsarbeit oft die Erfahrung gemacht hat, dass die CSU-Abgeordneten immer wieder aus Solidarität mit der Staatsregierung Lösungen mittragen mussten, die für die Region unbefriedigend waren. „Deshalb ist eine starke Oppositionsarbeit für unsere Heimat weiterhin von Nöten.“ Aktuellstes Beispiel sei die sich abzeichnende Belastung für den Technologie-Campus Grafenau. „In vorbereitenden Gesprächen wurde davon gesprochen, dass für die Gebäude zirka eine Million Euro auf die Stadt Grafenau und eine weitere Million auf den Landkreis Freyung-Grafenau zukommen sollen“, berichtete Muthmann. „Dies ist und bleibt indiskutabel, da vor allem der Landkreis auch die riesige Aufgabe der Berufsschulsanierung Waldkirchen aus finanziellen Nöten vor sich herschiebt. Auch für die Sanierung und den Erhalt der Kreisstraßen bräuchten wir dringend mehr Geld. Es geht nicht, dass Kommunen Einrichtungen des Freistaates, wie es Technologie-Campi sind, bezahlen. “