Uni Passau braucht mehr Personal


Über die Personalausstattung an der Uni Passau diskutierten die MdLs Alexander Muthmann (rechts) und Michael Piazolo (links) mit der Kanzlerin Dr. Andrea Bör und dem Präsidenten Professor Burkhard Freitag. – Foto: Universität Passau

Bei der Personalausstattung der Universität Passau gibt es Nachholbedarf – dies war das Hauptthema bei dem Gespräch der FREIEN WÄHLER MdLs Alexander Muthmann und Michael Piazolo mit der Kanzlerin Andrea Bör und Uni-Präsident Burkhard Freitag. „1978 waren für die Uni Passau 4000 Studenten und 750 Mitarbeiter vorgesehen“, so Muthmann. „Heute sind es 10 000 Studenten und 545 Stellen – die Zahlen sprechen für sich.“ Vor allem wenn man die Uni Passau mit Bayreuth vergleiche, die ebenfalls um die 10 000 Studenten hat, entstehe ein schiefes Bild, wie auch Michael Piazolo, hochschulpolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER im Landtag, bestätigt. „Bayreuth hatte im Jahr 2011 1195 Stellen – mehr als das Doppelte als Passau.“ Während durchschnittlich in Bayern auf eine Professorenstelle 8,7 Absolventen fallen, sind es in Passau 16,5 Absolventen. „Bayreuth liegt bei gleicher Größe mit 8,09 sogar unter dem Durchschnitt.“ Piazolo und Muthmann versprachen, die Sorgen von Andrea Bör und Burkhard Freitag mit in den Landtag zu nehmen und dort für eine Aufstockung zu sprechen. „2012 wurden an den Universitäten Bayerns 200 neue Stellen geschaffen, nur zehn entfielen auf Passau. Das ist kein Lückenschluss, hier muss von der Staatsregierung mehr kommen“, so Muthmann. „Die Uni Passau darf nicht noch weiter ins Hintertreffen kommen.“ Gerade in Anbetracht der immer größer werdenden Konkurrenzsituation zwischen den Hochschulen. Wie Burkhard Freitag erklärte, wolle man in Passau die Studenten auf ihre spätere Tätigkeit im internationalen Austausch vorbereiten, wie zum Beispiel mit der Erwerbung von Sprachkompetenzen.