Volksbegehren G9: Schon 20 000 Unterschriften


FREIE WÄHLER bei Unterschriftensammlung Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G9 und G8“ auf der Zielgeraden
Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion sieht sich durch die jüngste Entscheidung des Bayerischen Philologenverbandes, ein neugestaltetes G9 entwickeln zu wollen, in zentralen Fragen ihrer Bildungspolitik bestätigt. „Aus mehreren Umfragen wissen wir, dass sich die meisten Eltern im Freistaat eine Wahlfreiheit zwischen G9 und G8 wünschen“, sagt FREIE WÄHLER MdL Alexander Muthmann. „Deshalb begrüßen wir auch den Kurswechsel des Bayerischen Philologenverbandes ausdrücklich. Mehr als 20 000 Unterschriften für die Wahlfreiheit haben wir bereits gesammelt – jetzt ist es nur noch eine Frage von Wochen, bis wir 25 000 gültige Unterschriften beisammen haben.“
Die überhastete Einführung des G8 komme nun wie ein Bumerang zu Kultusminister Spaenle zurück – nicht umsonst bezeichneten viele Eltern das Flexijahr als ‚Sitzenbleiben light‘ – ein verheerendes Zeugnis für den Minister, meint Muthmann. Von einer Wahlfreiheit zwischen G9 und G8 würden hingegen alle profitieren: „Damit hätten die Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit, sich individuell zu entwickeln und die Kompetenzen zu erwerben, die sie an den Universitäten unbedingt benötigen.“ Eine G9-Alternative entzerre zudem den schulischen Alltag, benötige weniger Nachmittagsunterricht und schaffe somit Zeit für das ehrenamtliche Engagement im sportlichen oder musischen Bereich.
Da der Gesetzentwurf der FREIEN WÄHLER zur Wahlfreiheit zwischen acht und neun Jahren Gymnasialzeit als Alternative zum G8 von der CSU im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt worden sei, appelliert Muthmann an die Bürgerinnen und Bürger: „Mehr Zeit zum Lernen, mehr Zeit zum Leben: Bitte unterstützen Sie das Volksbegehren der FREIEN WÄHLER mit Ihrer Unterschrift. Sorgen Sie dafür, dass die Entscheidung darüber, ob ein Gymnasium das G8, G9 oder beides parallel anbietet, nicht mehr am grünen Tisch der Staatsregierung getroffen wird, sondern vom jeweiligen Schulforum – also Lehrern, Eltern, Schülern und Kommunalvertretern.“