Wirtschaftsgespräch mit MdL Alexander Muthmann in Niederwinkling


MdL Alexander Muthmann (Mitte sitzend), Kreisvorsitzender der FW und BGM Ludwig Waas und weitere Kreistagskandidaten.

Anlässlich des Besuches von MdL Alexander Muthmann in Niederwinkling trafen sich Kreisvorstandtschaft und Kreistagskandidaten der Freien Wähler zu einen wirtschaftspolitischen Gedankenaustausch über die Situation im Landkreis Straubing Bogen. Alexander Muthmann zeigte sich als Detailinformierter Gesprächspartner, war er doch Jahre im Landratsamt Straubing-Bogen als Jurist tätig und im Landtag wirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Wähler. Kreisvorsitzender Ludwig Waas informierte den Besucher zunächst über die Situation im Landkreis Straubing-Bogen. Nach der Streichung des Landkreises aus der Regionalförderung sei es nun besonders für Existenzgründer schwieriger eine Betriebsgründung zu realisieren. Auch kämpfen insbesondere die Fremdenverkehrsbetriebe auf Grund von Sanierungsbedarf um jeden Euro um eine
zeitgerechte Infrastruktur bieten zu können. Deshalb sei es besonders für Wintersportorte schwierig, die zusätzlich in Konkurrenz zur Tschechei stehen. MdL Alexander Muthmann betonte in seinen Ausführungen, dass für den Landkreis Straubing-Bogen Förderprogramme des Freistaates zunächst der Grundstein für eine kontinuierliche Entwicklung im Industrie und Gewerbebereich gewesen seien. Sie waren und sind nicht selten der Auslöser den Schritt in die Selbständigkeit oder in größere Investitionen in Betriebe zu wagen und sind somit Schrittmacher für die Entwicklung der Betriebe. Alexander Muthmann wies darauf hin, dass nicht zuletzt auf energisches Drängen der Freien Wähler die Fördersumme für Niederbayern angehoben wurde. Besonders hob er dabei das Engagement der Abteilung für Wirtschaftsförderung bei der Regierung von Niederbayern hervor. Dort wird nicht nur optimal beraten, sondern man versucht auch Härtefälle im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten auszugleichen. Nicht zu vergessen sind allerdings auch alle Handwerksbetriebe die keine Förderung erhalten, aber wichtiger Bestandteil der stetigen Aufwärtsentwicklung in Bayern sind. Vorstandschaft und Kandidaten der Freien Wähler waren sich darin einig, dass nicht wie derzeit von der CSU angegeben, Parteien den Aufschwung bewirkten, sondern Mitbürgerinnen und Mitbürger. Hier ist besonders hervorzuheben die schulische Entwicklung (Träger meist Gemeinden und Landkreis) sowie der Wille der Jugendliche sich optimale Ausbildung anzueignen. Fleißige und fortbildungswillige Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer gepaart mit risikobereiten Unternehmern sind Garant für positive Entwicklung in unserer
Region und des Landkreises. Steuerkraft wird nur von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und innovativen Unternehmern erwirtschaftet und nicht von Parteien.
Text und Foto: Rita Gilch